Bekämpfung der Wanderratte

Die Wanderratte

Die Wanderratte ist ein Nagetier, das ebenso wie die Hausmaus zur Familie der Langschwanzmäuse gehört und Ihren Ursprung in Ostasien hat. Durch die Globalisierung treffen wir die Wanderratte heutzutage auf fast allen Kontinenten an. Sie halten sich gerne in Kanalisationen auf da sie dort meist ungestört agieren können und oftmals ein ausreichendes Nahrungsangebot finden, sollte es dennoch mal aus Platzmangel oder nahrungstechnischen Gründen zu eng werden, tauchen die Tiere auch vermehrt an der Oberfläche auf und suchen sich dort einen neuen Unterschlupf, der meist in der Nähe von uns Menschen angelegt wird, da wir der Ratte oft eine optimale Wohn- und Futterquelle bieten, wie z.B. Boden Decker, Komposthaufen, Häuser, Biotope und sehr viel Nahrung die unbeabsichtigt

(Vogelknödel) oder auch bewusst (Müll) herausgestellt wird.

Aussehen und Entwicklung:

Die Wanderratte (Rattus norvegicus) kann ein Gewicht von 250 – 600 Gramm erreichen, wobei man hier zwischen Weibchen und Männchen unterscheiden muss, das Weibchen ist meist leichter als das Männchen. Ihre Länge beträgt mit dem Schwanz 32 – 47 cm. Die Oberseite des Fells der Wanderratte ist braungrau bis braunschwarz, die Unterseite ist grauweiß. Die Tragzeit von Wanderratten beträgt 3 Wochenn nach ca. 10 – 12 Woche ist sie geschlechtsreif und hat zwischen 4 und 6 Würfe pro Jahr und sie bringt 5 bis 8 Junge pro Wurf auf die Welt.

Ernährung:

Wanderratten sind Allesfresser, bevorzugen aber pflanzliche Nahrung und sind dadurch wahre Überlebenskünstler, ein Tier braucht ca. 20 % ihres Körpergewichts an Nahrung und Flüssigkeit. 

Lebenserwartung:

Ihre Lebenserwartung kommt stark auf den Lebensraum der Tiere an und beträgt einige Monate bis hin zu einigen Jahren, meist aber nur 1 Jahr.

Was können Sie tun, um Ratten abzuwehren?

  • Schauen Sie zu, dass Sie das Haus so dicht wie möglich bekommen. Ratten reichen Türspalten und Löcher von gerade mal 2 cm zum Eindringen in das Gebäude. Bringen Sie Bürstenleisten aus Nylon oder Gummilippen an Türspalten an und verschließen Sie Lüftungsöffnungen (Zirkulationsschlitze) und Kellerabdeckungen mit Edelstahlgittern oder bringen Sie sogenannte Bienenbeisser® an (diese haben auch den Vorteil, dass sich keine Wespen in dem Hohlraum ansiedeln und Mäuse draußen bleiben)
  • Spülen Sie keine Essensreste die Toilette runter.
  • Halten Sie die Mülltonnen / Müllsäcke geschlossen. Müllsäcke im Idealfall aufhängen.
  • Halten Sie so gut es geht Haustüren und Kellerfenster geschlossen (vor allem im Winter).
  • Schauen Sie, dass Ihr Garten aufgeräumt ist, den Tieren dadurch keine bis kaum Rückzugsmöglichkeiten bieten.
  • Feuerholz sollte sauber gestapelt werden.
  • Wenn Sie einen Komposthaufen bei sich im Garten stehen haben, sollten Sie dringend davon absehen, gekochtes Essen oder zubereitetes Essen – besonders Fleisch und andere proteinhaltige Lebensmittel, dort zu entsorgen

(Verfaßt von Niklas Treu/Schädlingsbekämpfung Bougé)

(Quelle: „Helmuth Flubacher, aus dem Buch: Ungebetene Besucher im Haus, Jens Jacobsen, Verlag Eugen Ulmer,S. 96.“)

 

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