Erinnern heißt Handeln: Stolpersteine in Roetgen gemeinsam putzen

Erinnern heißt, Verantwortung zu übernehmen und die Geschichte lebendig zu halten. Unter diesem Gedanken laden die „Omas gegen Rechts Roetgen“ am Montag, 9. November 2026, dazu ein, gemeinsam die Stolpersteine in Roetgen zu reinigen und der Menschen zu gedenken, die während der NS-Zeit zur Zwangsarbeit gezwungen wurden.

Die Aktion findet an zwei Treffpunkten statt: Um 17 Uhr treffen sich die Teilnehmenden am Wasserwerk Roetgen, um 17.30 Uhr am Marktplatz Roetgen.

Die Stolpersteine erinnern an Menschen, die während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgt wurden. Ihre Namen und Lebensgeschichten sollen nicht in Vergessenheit geraten. Mit dem gemeinsamen Putzen der Stolpersteine wird ein sichtbares Zeichen des Gedenkens gesetzt.

Gleichzeitig ist die Aktion ein Zeichen für Menschlichkeit, Zusammenhalt und eine klare Haltung gegen Rechtsextremismus. Denn die Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit ist auch ein Auftrag für die Gegenwart: Aus der Geschichte zu lernen und sich für eine offene, demokratische Gesellschaft einzusetzen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen und gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen und gegen Rechts zu setzen.