Jahresabschluss 2016 – Fehlbetrag: 1.614 €

Bereits im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 9. Mai 2017 hatte die Verwaltung den Rat hinsichtlich des vorläufigen Jahresergebnisses für das Jahr 2016 darüber informiert, dass der geplante Jahresfehlbedarf in Höhe von 3,142 Mio. EUR deutlich reduziert werden konnte.

Nachdem die Verwaltung den Jahresabschluss aufgestellt und die Gemeindeprüfungsanstalt NRW diesen geprüft hat,  liegt nunmehr das endgültige Ergebnis des Jahres 2016 vor:

Die Gemeinde konnte den Fehlbetrag auf nur noch  1.614 EUR  verringern und damit nahezu einen Haushaltsausgleich darstellen. Dies war zuletzt 2008 der Fall.

Die Gründe für die enorme Verbesserung waren allerdings zumeist einmaliger Natur. Während die Erträge aus der Grundsteuer B und der Gewerbesteuer rd. 600 TEUR über den Haushaltsansätzen lagen, sind die Gemeindeanteile an der Einkommensteuer und der Umsatzsteuer rd. 125 TEUR hinter den Ansätzen geblieben.

Die Auswertung der Neuberechnung der Pensionsrückstellungen zum 31.12.2016 führte zu einer einmaligen Verbesserung von rd. 1.100 TEUR. Der Hauptgrund dafür ist traurig: Diese Auflösungserträge sind dadurch entstanden, dass drei ehemalige Beamte verstorben sind. Außerdem hat ein Beamter den Dienstherrn gewechselt.

Ohne diese Verbesserungen hätte das Minus erneut bei rd. 1,0 Mio. EUR gelegen, ähnlich wie 2014 und 2015.

Außerdem wurden die geplanten Aufwendungen für die Versorgung und Unterbringung der Asylbewerber und Flüchtlinge durch die deutliche Reduzierung des Zustroms um rd. 812 TEUR gesenkt.

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