Der Winterdienst ist eine gemeinsame Sache

Die Gemeinde Roetgen und die Grundstückseigentümer müssen bei der Winter-wartung der Straßen und Gehwege ihren jeweiligen Beitrag leisten. 

Der Winter steht vor der Türe und die ersten frostigen Nächte liegen bereits hinter uns. Dies möchte die Gemeinde Roetgen zum Anlass nehmen, die Grundstücksei-gentümer auf ihre sogenannte „Verkehrssicherungspflicht“ hinzuweisen und appel-liert daher an diese, auch in ihrem eigenen Interesse, ihrer Räum- und Streupflicht auf Gehwegen rechtzeitig nachzukommen. Zum Räumen des Gehwegs und zum Streuen der Oberfläche sind grundsätzlich alle Grundstückseigentümer verpflich-tet. An Werktagen muss von 7.00 bis 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls bzw. nach dem Entstehen der Glätte entfernt werden. Nach 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind bis 7.00 Uhr (an Sonn- und Feiertagen bis 9.00 Uhr) des folgenden Tages zu beseitigen.

In der Straßenreinigungssatzung der Gemeinde Roetgen heißt es:

„Die Gehwege sowie kombinierte Geh- und Radwege sind in einer für den Fußgän-gerverkehr erforderlichen Breite von Schnee freizuhalten. Die freizuhaltenden Flä-chen sind so aufeinander abzustimmen, dass eine durchgehende, begehbare Flä-che gewährleistet ist. Auf Gehwegen sowie kombinierte Geh- und Radwegen ist bei Glätte zu streuen, wobei die Verwendung von Salz oder sonstigen auftauenden Stoffen grundsätzlich verboten ist; ihre Verwendung ist nur erlaubt:

  1. a) in besonderen Ausnahmefällen, z. B. Eisglätte, Eisregen, in denen durch Einsatz von abstumpfenden Mitteln keine hinreichende Streuwirkung zu erzielen ist,
  2. b) an gefährlichen Stellen an Gehwegen sowie kombinierte Geh- und Radwegen, wie z. B. Treppen, Rampen, starken Gefällen bzw. Steigungsstrecken o. ä. Streckenabschnitten.

Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn angrenzenden Teil des Gehweges sowie kombinierte Geh- und Radwege oder, wo dies nicht möglich ist, auf dem Fahrbahn-rand so zu lagern, dass der Fahr- und Fußgängerverkehr hierdurch nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf den Gehweg und die Fahrbahn geschafft werden.“

Gemeinsam mit dem für den Winterdienst beauftragten Unternehmer, möchte die Gemeinde darauf hinweisen, dass auf der Fahrbahn abgestellte Fahrzeuge ein gro-ßes Problem darstellen, da die Räum- und Streufahrzeuge eine Breite von ca. 3 m benötigen. In schmalen Straßen und Wohngebieten ist die Durchfahrt häufig nicht mehr gewährleistet, wenn Pkws am Straßenrand abgestellt sind. Dies hat zur Folge, dass der Winterdienst an dieser Engstelle endet. Die Anlieger werden daher gebe-ten, die Fahrzeuge bei entsprechenden Witterungsverhältnissen abseits der Fahr-bahn zu parken.

Um Schäden an privaten Zäunen, Einfahrten (hochstehende Pflastersteine oder Poller), Palisaden oder andere seitliche Hindernisse, die vom Schnee verdeckt wer-den können, zu vermeiden, empfiehlt die Gemeinde den Grundstückseigentümern, farbliche Schneestangen (z. B. lange Holzpfähle) zur Erkennbarkeit des Fahrbahn-randes aufzustellen.

Ihrerseits kümmert sich die Gemeinde Roetgen gemeinsam mit dem Landesbe-trieb Straßenbau NRW um den Winterdienst auf den Straßen, Bushaltestellen so-wie an fußläufigen Verbindungswegen und sonstige öffentliche Einrichtungen im Gemeindegebiet.

Die Gemeinde Roetgen bedankt sich schon jetzt bei allen Grundstückseigentümern für den tatkräftigen Einsatz gegen Eis und Schnee und wünscht, dass alle sicher durch den Winter ankommen.

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