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Das Hohe Venn
Südlich von Roetgen erhebt sich auf belgischem
Staatsgebiet der Höhenzug des Hohen Venn (Hautes
Fagne), der Land und Leute geprägt hat. Der bis
692 Meter ü.d.M. hohe Gebirgszug ist die erste
Barriere für die atlantischen Regenwolken, die
aus Westen und Nordwesten heranziehen. Ein Teil ihrer
Wasserlast laden sie bereits im Gebiet des Hohen Venn
ab. Hier fällt wesentlich mehr Niederschlag als
in der weiter östlich gelegenen Eifel. Im Laufe
von vielen Jahrhunderten sind meterdicke Torfschichten
entstanden, die das Niederschlagwasser wie ein Schwamm
aufsaugen.
Der waldreiche Vennrand ist hauptsächlich mit
Fichten bestanden. Zur Rureifel hin gibt es magere Bergwiesen
mit interessanten Gebirgspflanzen. Eine geführte
Wanderung hat die Arnikawiesen zum Ziel.
Auf
den kahlen Höhen
des Hohen Venn
haben sich weitere
Hochmoore und
Heideflächen
gebildet. Hier
leben seltene
Pflanzen und Tiere.
Weite Flächen
sind seit 1992
unter Naturschutz
gestellt. Markierte
Naturlehrpfade,
die teilweise
über Holzstege
führen, erschließen
für Besucher
die eigentümliche
Landschaft. Dennoch
sind Gummistiefel
und Regenschirm
zu empfehlen.
Eine Regelung
verhindert, daß
zu viele Besucher
in die geschützten
Räume strömen.
Die nach Buchstaben
eingeteilten Zonen
können frei
(Zone A), mit
bestimmten Auflagen
(Zone B), nur
mit einem Führer
(Zone C) oder
gar nicht (Zone
D) betreten werden.
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